Bewegung ist für die meisten Menschen ein Ausdruck von Lebensfreude und Lebendigkeit.

Bewegung und Hormone in Balance

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Bewegung

Unser Körper ist ein einzigartiges Bauwerk der Natur, in dem alle Prozesse fein abgestimmt, durch Hormone gesteuert, ablaufen. Hierzu gehört auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewegungsabläufen. Wie präzise diese möglich sind, sehen wir in der Akrobatik und im Kunstturnen.


Unsere Vorfahren waren auf körperliche Arbeit und Funktionalität zum Jagen, Fischen, Haus Bauen und Feuerholz Suchen angewiesen.

Die Zeiten haben sich drastisch geändert. Heute werden viele ehemals anstrengenden Arbeiten per Knopfdruck erledigt, und viele Menschen verbringen Ihre Arbeitszeit im Sitzen oder statischem Stehen. Bewegung findet nur noch einseitig statt. Es fehlt an körperlichem Ausgleich. Sprüche wie „treib Sport oder bleib gesund“ beruhigen das Gewissen. Andere finden durchaus Gefallen an Bewegung und verlangen ihrem Körper in der Freizeit überzogene Bewegungseinheiten ab. Joggen trotz Übergewicht. Samstag geht es zum Bolzen auf den Fußballplatz, im Winter ohne Vorbereitung auf die Piste und im Sommer wird der Halbmarathon versucht.


In unserer Gesellschaft wird Sport und körperliche Bewegung vielfach missverstanden und droht entweder auszusterben oder wird zu einseitig und exzessiv betrieben, mit fatalen Folgen für Körper und Geist.


Dabei gilt, nur wer sich bewegt, führt ein Leben im Einklang mit Körper und Geist. Oft ist ein behutsames, richtiges Hinführen und erstes Begleiten durch einen Personal Trainer sinnvoll.

 

Gerade bei Neurostress Erkrankungen ist adäquate Bewegung und sogar Ausdauersport ein wichtiger Baustein des integralen Stressmanagements. Körperliche Bewegung führt zu

  • einem Anstieg von Wachstumshormonen
  • Testosteron und DHEA
  • zu einem Abbau von Stresshormonen wie Cortisol
  • Erhöhung der NK-Zellaktivität (Natürliche Killerzellen)

 

Achtung, bei Chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) und Mitochondriopathie mit verminderter ATP Produktion ist Ausdauersport kontraproduktiv und muss unbedingt unterlassen werden. Bei diesen Patienten ist das richtige Pacing wichtig. Nur so viel Bewegung wie es gut tut. Kommt es zur Erschöpfung und zu Muskelkater war es zu viel. Ein jedes Zuviel belastet die Zelle mit einer unnötigen ROS-, NO- und Peroxinitrit-Bildung. Dadurch wird noch weniger ATP produziert.

 

Förderliche Sportarten und Bewegung für CFS-Patienten sind je nach Schweregrad:

  • Spaziergänge in der Natur
  • Wandern
  • Nordic Walking
  • Schwimmen
  • Yoga
  • Faszien-Training

 

Bei Stresspatienten kommt es häufig zur Verkrampfung und Anspannung großer Muskelgruppen und schmerzhaften Verhärtungen. Hier ist individuelles Faszien-Training wichtig. Faszien bilden das Stützgerüst der Muskeln. Hier verlaufen wichtige Nerven und finden bedeutende Stoffwechselprozesse statt. Eine Lockerung der Faszien:

  • beseitigt Zellulite
  • macht Muskeln und Gelenke schmerzfrei
  • macht beweglicher
  • festigt das Bindegewebe
  • regt die Entgiftung an
  • führt zu mehr Energie und Vitalität
  • und entspannt enorm

 


Chronische Erkrankungen, und wie Sie ihnen wirklich begegnen können.

Sterilität, chronische Erschöpfung, Depressionen, Autoimmunerkrankungen, alle Frauenleiden, erektile Dysfunktionen des Mannes und das Burnout Syndrom gehören zu chronische Krankheiten bei denen eine Dysbalance der Hormone und Neurotransmitter maßgeblich an der Entstehung beteiligt sind. In meinem Video erkläre ich Ihnen die Zusammenhänge und zeige  Wege auf zu mehr Fitness und Lebensqualität.

 

 

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