Achtsamkeit sich selbst gegenüber und der Hoffnungslosigkeit dabei entkommen.

Einfache Ansätze für mich

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Entspannung

Neurostress-Patienten fühlen sich oft getrieben und voller innerer Unruhe, häufig gepaart mit unerklärlichen Angstgefühlen bis hin zur Panik.


Nichts will mehr so von der Hand gehen wie früher und Hoffnungslosigkeit macht sich breit.

Wenn keine therapeutische Hilfe in Aussicht ist, oder die Behandlung keine Verbesserung zeigt, werden Betroffene und ihre Angehörigen oft selbst zu Spezialisten für die Erkrankung und surfen im Internet nach Lösungsmöglichkeiten. Fortan wird Alles und Jeder in Frage gestellt. Alles dreht sich nur noch um die Beschwerden und die Symptome. Jeder Therapievorschlag wird skeptisch hinterfragt.

 

Die Betroffenen rutschen mehr und mehr in einen Strudel von Hoffnungslosigkeit und Depression. Warum gerade ich? Wieso greift bei mir die Behandlung nicht? Warum bin ich so müde? Ich halte das nicht mehr aus! Keiner versteht mich! In dieser Abwärtsspirale versucht unser Verstand im sogenannten Tun-Modus alles zu analysieren und sucht immerfort nach Lösungsstrategien. Psychologen bezeichnen diesen Zustand als Grübeln. Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit und Depression verstärken sich.

 

Die Natur hat uns mit einer wunderbaren Alternative zum kritischen Denken ausgestattet, der eine unvorstellbare Kraft innewohnt. Diese Kraft heißt Gewahrsein im jeweiligen Augenblick. Dr. Jon Kabat-Zinn bezeichnet ihn als Sein-Modus. Wir denken dabei nicht mehr über die Dinge nach, sondern erfahren sie ganz unmittelbar über unsere Sinne. Darüberhinaus erfahren und erkennen wir im Gewahrsein, dass wir denken. Wir können uns sozusagen im Hier und Jetzt beim Denken beobachten. Der Sein-Modus ist ein vollkommen anderer Weg des Wissens als das Denken des Tun-Modus. Er ist nicht besser, sondern anders.

 

Die Kultivierung des Gewahrseins sorgt dafür, dass wir aus unserem Kopf herauskommen, die Welt als unmittelbar erleben, ohne dass ständige Gedanken dazwischenfunken. Gewahrsein zu erlernen und dem Sein-Modus im Alltag den gleichen Stellenwert einzuräumen wir dem Tun-Modus, erreichen wir durch Achtsamkeitsübungen und Meditation.


Seit vielen tausend Jahren schwören bestimmte Kulturen auf stille Meditation im Sitzen oder auf Techniken in Bewegung wie Yoga, Tai Chi oder Qigong. All diesen Methoden ist gemeinsam, dass sie die Aufmerksamkeit des Übenden ganz auf die Gegenwart und den eigenen Körper lenken.

 

Bei der Praktizierung von Achtsamkeitsübungen und Meditation geschehen auch auf neuroendokriner Ebene wundersame Dinge.
Der Präfrontal-Cortex im Gehirn liegt hinter der Stirn. Über das Auge wird die gesehene Information zum Frontal-Cortex geleitet. Hier finden sich unsere am höchsten entwickelten kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration, Planung, Analyse sowie das Urteilsvermögen und den Gedächtniszugriff.


In psychisch stark belastenden Situationen schütten tief gelegene Hirnregionen die Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin aus. Diese hemmen die Arbeit des präfrontalen Kortex, indem sie seine Nervenverbindungen quasi kurzschließen. Dabei wird der präfrontale Cortex übergangen und die Information sofort vom Sinnesorgan Auge zu archaischen Bereichen des Gehirns wie dem Hypothalamus und der Amygdalla geleitet.


Diese Reaktion ist grundsätzlich sinnvoll und logisch erklärbar. Wenn wir die Straße überqueren und sehen, dass ein Auto auf uns zukommt, können wir nicht darüber nachdenken und die Situation analysieren. Impulsiv müssen wir blitzschnell reagieren und auf die Seite springen. Würden wir zuerst darüber nachdenken, wäre es zu spät und das Auto würde uns erfassen. Durch anhaltende chronische Stresseinwirkung wird der präfrontale Cortex immer mehr darauf trainiert sich permanent abzuschalten. Und das schadet dem Gehirn in der Tat dauerhaft.


Mit Achtsamkeitsübungen lässt sich der präfrontale Cortex wieder aktivieren und sogar vergrößern. Das konnte in bildgebenden Verfahren gezeigt werden.

  • In den ersten Minuten einer Meditationspraxis spüren vor allem Anfänger oft eine gewisse Anspannung und Unruhe, für die das Stresshormon Noradrenalin verantwortlich sein soll. Dann steigt allmählich die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin an. Schließlich tritt eine Entspannung ein. Es besteht jetzt durchaus die Gefahr, vom Schlaf übermannt zu werden.
  • Möglicherweise ist auch das Bindungshormon Oxytocin beteiligt, wenn geübte Meditierende in tiefer Versenkung zudem gelegentlich auch starke Gefühle von Glück und „mit allem verbunden sein“ erleben.
  • Über das Ruhigerwerden des Atems erfolgt eine Aktivierung des Vagus (dämpfendes Nervensystem) und Hemmung des Sympathikus (aktivierender Teil des NS). Diese Regulation ist einfach mit einer HRV-Messung zu kontrollieren.
  • Dreimal täglich 10 Minuten Atmung in einer 6er Taktung pro Minute bringt das zentrale Nervensystem wieder in die Regulation und baut nachweislich Stress ab.

 

Also, tun Sie sich etwas Gutes und beginnen Sie jetzt mit einem Achtsamkeitstraining oder einer zehnminütigen Atemübung.

 


Chronische Erkrankungen, und wie Sie ihnen wirklich begegnen können.

Sterilität, chronische Erschöpfung, Depressionen, Autoimmunerkrankungen, alle Frauenleiden, erektile Dysfunktionen des Mannes und das Burnout Syndrom gehören zu chronische Krankheiten bei denen eine Dysbalance der Hormone und Neurotransmitter maßgeblich an der Entstehung beteiligt sind. In meinem Video erkläre ich Ihnen die Zusammenhänge und zeige  Wege auf zu mehr Fitness und Lebensqualität.

 

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