Ernährung · Meist muss es schnell gehen und darf nicht viel kosten...

Nahrung und Neurostress

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Ernährung

Falsche Ernährung ist ein messbarer Auslöser von Stressreaktionen im Körper. Beim Essen zählt für die Mehrheit der Deutschen vor allem eines: Es muss schnell gehen und darf nicht zu viel kosten.
Leider bleibt eine gesunde Ernährung dabei meist auf der Strecke.


Interessant ist, dass vielen Menschen das unausgewogene und ungesunde Essverhalten sogar bewusst ist.

80% der Deutschen ernähren sich nicht so gesund, wie sie eigentlich gerne möchten. Geändert wird leider oft erst etwas, wenn man richtig krank ist. Eine ernährungsbedingte Herausforderung unserer Zeit stellt sich aber nicht nur durch die Schnelllebigkeit und den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, sondern auch in der Art und Weise der produzierten Lebensmittel.

 

Der deutsche Zuckerkonsum ist beängstigend. Wir trinken im Jahr fast 6 kg Zucker und essen tun wir noch viel mehr. 35 kg insgesamt pro Kopf und Jahr. Das sind schockierende und harte Zahlen. Zucker findet sich versteckt in Softgetränken, Fertiglebensmittel wie Pizza, Fleischsalat usw.

Maximale Obergrenze sollte pro Tag 50 g an freiem Zucker nicht überschfreiten. Dies sind Empfehlungen der  Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e. V. (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG)

 

So wird Obst und Gemüse oft tausende von Kilometern bis zum Endverbraucher transportiert. Häufig im Ausland hergestellt oder gezüchtet, mit Giftcocktails aus unzähligen Chemikalien behandelt, unreif geerntet und begast.


Tausende von Tieren führen ein kurzes und qualvolles Leben, mit Hormonen aufgeputscht, mit Antibiotika gedopt und Glyphosat behandeltem Gensoja gefüttert, landen sie als Stück Fleisch oder als Wurst auf unserem Teller.


Im Chemielabor kreierte Fertigprodukte füllen die Regale der Supermärkte. Das bleibt nicht ohne Folge, zumal die meisten im Einsatz befindlichen Chemikalien keinerlei Risikobewertung nachweisen: Toxikologen und Umweltmediziner warnen schon lange! Chronische Erkrankungen nehmen immer weiter zu. In Deutschland ist die Häufigkeit von sogenanntem Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) in den letzten 20 Jahren um die Hälfte auf mehr als sechs Millionen Erkrankte angestiegen. CFS, MCS, Depressionen, Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer, Demenz und neurodegenerative Erkrankungen nehmen stetig zu.


Die Bevölkerung wird immer dicker. Über 800.000 Menschen leiden an Adipositas (Fettleibigkeit). Insgesamt sind mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Übergewicht jedoch bringt Folgeerkrankungen der Gelenke, Diabetes, erhöhten Blutdruck sowie Fettstoffwechselstörungen und Herz- und Gefäßkrankheiten und Hormonstörungen mit sich. Ein Teufelskreislauf beginnt.

 

Molekular- und Zellbiologen konnten nachweisen, dass genetische Veränderungen im Rahmen der Epigenetik durch diverse Chemikalien entstehen können. Umgekehrt, und das ist die gute Nachricht, können Genveränderungen offensichtlich durch eine gesunde Ernährung wieder repariert werden. Also auf was warten wir noch?!


Die erste Maßnahme zu einer Ernährungsumstellung ist der bewusste Umgang mit unseren Lebensmitteln. Nahrungsmittel können sehr individuell vertragen werden. Sensibilisierte Menschen erkennen oft durch manchmal kleine körperliche Veränderungen ob Sie ein Nahrungsmittel vertragen oder nicht. Bei allen Punkten die nachstehend besprochen werden ist es nur ratsam diese um zusetzten, wenn kein Ekel bei der Aufnahme zu spüren ist und keine körperlichen Probleme wie Bauchschmerzen, Sodbrennen oder ähnliches nach der Nahrungsaufnahme auftreten. Lernen Sie auf Ihre Körperintelligenz zu achten.

Sinnvolle Maßnahmen für eine Gesundheitsunterstützung durch die Ernährung oder wenn Sie bereits an einem CFS leiden, sind:

  • Kaufen Sie möglichst frische und natürliche Produkte ein. Bevorzugen Sie dabei Bioware oder kaufen Sie es beim kleinen Gemüse- oder Obstbauer nebenan. Biozertifikate sind teuer und nicht jeder Landwirt kann sich diese leisten. Das gilt auch für die Tierhaltung.
  • Überprüfen Sie Ihren Fleischkonsum und die Qualität Ihres Fleisches. 1-2-mal die Woche Fleisch genügt vollkommen. Ziehen Sie Fleisch aus artgerechter, ökologischer Aufzucht dem Discounterfleisch vor. Reduzieren Sie Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte, wie Wurst.
  • Essen Sie keine Fleisch- oder Milchprodukte aus konventioneller Massentierhaltung. Hier sollten Sie nur Demeter oder Bioland Produkte oder die vom Kleinbauer um die Ecke essen, der sein Vieh im Sommer auf der Weide stehen hat und wo die Hühner im Freien laufen können und in Gras und Sand scharren dürfen.
  • Essen Sie 1 x wöchentlich frischen Fisch, nicht öfter, die Schwermetallbelastung ist zu hoch! Fisch aus Aquakultur ist weniger Schwermetallbelastet, dafür finden sich hier eher Antibiotika und genverändertes Soja.
  • Wenn die Nahrungsmittel in Plastikfolie verpackt sind, entfernen Sie diese zu Hause zeitnah. Lagern Sie Ihre Lebensmittel in Glasbehältern oder in Behältern aus Plastik mit dem PE-Zeichen darauf!
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, aus welchem Material Ihre Aufbewahrungsbehälter sind, entsorgen Sie diese oder lassen sich vom Hersteller garantieren, dass keine Weichmacher mit hormonähnlichen, neurotoxischen oder karzinogenen Stoffen im Plastik enthalten sind.
  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte und Süßigkeiten mit Farbstoffen. Diese enthalten zum Teil ungesunde Chemikalien und einige haben eine starke östrogenähnliche Wirkung.
  • Essen Sie kaltgepresste Öle. Sehr gesund sind Olivenöl, Kokosöl, Erdnussöl und natürlich Leinöl. Achtung: Öle aus dem Supermarkt werden zur Haltbarmachung desodoriert und werden dadurch zu Transfetten. 
  • Meiden Sie Transfette und desodorierte Öle. Transfette sind alle gehärteten Fette (Fritten-Fett, Fette in Wurstwaren, gehärtetes Fett zum Anbraten). Desodorierte Öle sind alle haltbargemachten, konservierten Öle. Diese findet man leider auch bei einigen Bioprodukten im Supermarkt. Beachten Sie bitte das nach dem deutschen Lebensmittelgesetzt bei der Produktion eines Bioprodukts die Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau stammen müssen. Was nach der Herstellung daraus geworden ist, interessiert nicht. Ein einfacher Test um ein Transfett oder gesundes Öl zu unterscheiden: Das Öl für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn es fest wird oder Schlieren bildet, haben Sie ein hochwertiges, gesundes Öl. Bleibt es flüssig und klar, haben Sie ein Transfett gekauft. Benutzen Sie also gute kaltgepresste Öle für Salate. Auch Butter und Sahne in Maßen sind durchaus empfehlenswert. Margarine hingegen ist ein chemischer Cocktail und absolut ungesund!
  • Zum Anbraten eignen sich Ghee (ausgelassene Butter, Selbermachen oder im Indienshop) oder Bio-Kokosfett oder -Öl . Kokosfett gibt es auch in Bioqualität ohne Kokosgeschmack. 
  • Verzichten Sie ganz auf Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Amerikanischen Veröffentlichungen zufolge wirken sie zelltoxisch und werden mit der Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht.
  • Kontrollieren Sie Ihren Konsum an raffinierten Mehlprodukten (Brot, Brötchen, Nudeln, Gebäck, Säfte, Süßspeisen und Süßigkeiten) und stellen Sie Ihre Ernährung um auf vollwertiges Getreide (Brot vom Biobäcker 1 x täglich, Vollkornnudeln) oder backen Sie selber. Es gibt so viele tolle Rezepte, und der Arbeitsaufwand ist eher gering.
  • Essen Sie eher Vollkornreis und Nüsse. Erdnüsse gehören nicht zu den Nüssen und haben einen hohen gesättigten Fettanteil!
  • Essen Sie mehr Gemüse und Obst, am Besten roh. Wenn von 5 Portionen Obst und Gemüse die Rede ist, geht man nicht von 2 Äpfeln und 3 Birnen aus, sondern von mindestens 1 kg Obst und vorwiegend grünem Gemüse, welches entweder roh oder nur schonend gegart über den Tag verteilt gegessen werden soll.
  • Chisamen oder geschälter Hanfsamen gelten als Superfood, auf Grund ihrer wertvollen Inhaltstoffe.
  • Essen Sie Milchprodukte, sofern Sie diese vertragen. Benutzen Sie Milch nicht zum Trinken, bzw. als Durstlöscher. Milch ist ein „Aufzuchtmittel“ für Kleinkinder und Tiere und kein Getränk! Ein Schuss Milch im Kaffee oder Cappuccino schadet nicht. Auch für ältere Kinder ist der regelmäßige Verzehr in größeren Mengen Milch nicht zu empfehlen! Wobei ab und zu eine Tasse heiße Schokolade kein Tabu ist.
  • Besonders Fruchtjoghurt oder Milchschnitte aus dem Supermarkt sind wahre Kalorien- und Chemiebomben. Auch wenn uns die Werbung etwas anderes suggeriert. Wenn Sie auf Joghurt nicht verzichten möchten, bereiten Sie Ihren Joghurt selber zu. Z.B. mit dem preiswerten, patentierten Joghurt FitLine Pro B4-Joghurt (enthält hochwertiges Inulin und aktive rechtsdrehende Milchsäurebakterien und sollte in Bio-H-Milch angesetzt werden). Der selbstgemachte Joghurt lässt sich einfach mit frischem, püriertes Obst oder einem Löffel Kakao zu einer gesunden Zwischenmahlzeit aufpeppen.
    FitLine Pro B4 Joghurt und der original Joghurtbereiter können bestellt werden unter: www.power-fitline.de.
  • Verzichten Sie unbedingt auf Light-Produkte und Süßstoffe aller Art. Wenn Sie krank oder übergewichtig sind, verzichten Sie am Besten auch auf den natürlichen Stoff Stevia. Alle Zuckerersatzstoffe gaukeln dem Körper eine Kohlehydratmahlzeit vor. Mit einer Ausschüttung von Verdauungssekreten und Enzymen und Hormonen bereitet sich unser Verdauungssystem auf die Glukose vor, die dann aber nicht ankommt! So wird eine bereits gestörte neuroendokrine Balance noch mehr aus dem Gleichgewicht gebracht.
  • Zum Schluss noch der Rat: Werden Sie nicht dogmatisch und gehen Sie Veränderungen Ihrer Ernährung spielerisch und stressfrei an.


Chronische Erkrankungen, und wie Sie ihnen wirklich begegnen können.

Sterilität, chronische Erschöpfung, Depressionen, Autoimmunerkrankungen, alle Frauenleiden, erektile Dysfunktionen des Mannes und das Burnout Syndrom gehören zu chronische Krankheiten bei denen eine Dysbalance der Hormone und Neurotransmitter maßgeblich an der Entstehung beteiligt sind. In meinem Video erkläre ich Ihnen die Zusammenhänge und zeige  Wege auf zu mehr Fitness und Lebensqualität.

 

 

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